Die Kantharos-Schale — das Gefäss des Dionysos

Die Kantharos-Schale — das Gefäss des Dionysos
Was uns am Kantharos fasziniert

Wenn Dionysos, der Gott des Weines und der Freude, in der antiken Kunst erscheint, hält er fast immer dasselbe Gefäß in der Hand: den Kantharos. Kaum eine Form ist so eng mit einer Gottheit verbunden, und kaum eine strahlt so viel Festlichkeit aus.

Bleistiftskizze eines antiken griechischen Kantharos mit zwei hohen Bogenhenkeln
Das Besondere der Form

Es sind die Henkel. Zwei große, geschwungene Bögen steigen seitlich auf und ragen weit über den Rand hinaus. Sie geben dem Gefäß eine fast majestätische Silhouette und machen es auf einen Blick unverwechselbar.

Die XENIOS Kantharos-Schale

Aus dem tiefen Weinbecher haben wir eine weite, flache Servierschale gemacht. Geblieben sind die beiden großen Bogenhenkel, die über den Schalenrand ragen: Die Geste des Kantharos bleibt, die Funktion ist neu gedacht. Ob Salat für die große Tafelrunde, Früchte, Muscheln, Brot und Käse oder ein florales Arrangement, die Schale bringt alles festlich auf den Tisch. Und auch leer ist sie ein Centerpiece. Spülmaschinengeeignet und handgefertigt in Deutschland aus hochwertigem Steinzeug.

Ein Blick zurück

Im antiken Griechenland gehörte der Kantharos zu den Trinkgefäßen des Symposions, des festlichen Abends unter Freunden. Attische Vasenmaler des 6. und 5. Jahrhunderts v. Chr. zeigten ihn immer wieder in der Hand des Dionysos, als Zeichen seiner Gegenwart. Bis heute gilt er als Sinnbild antiker Lebensfreude.

Gastlichkeit war damals eine heilige Pflicht, über die Zeus Xenios wachte, der Gott, der unserem Namen seinen Ursprung gab.

Zur XENIOS Kantharos-Schale →

Antike Antikes Griechenland Gastfreundschaft Gastlichkeit Griechenland Keramik Symposion Tischkultur