Die Kelebe — der etruskische Säulenkrater und seine Geschichte

Die Kelebe — der etruskische Säulenkrater und seine Geschichte
Was uns an der Kelebe fasziniert

Kaum eine antike Form ist so weit gereist. Die Kelebe entstand in Korinth, wurde in Athen verfeinert und von den Etruskern zu einer eigenen Kunstform gemacht. In ihr treffen sich drei Kulturen, und doch wirkt sie vollkommen ruhig und selbstverständlich.

Bleistiftskizze einer antiken Kelebe mit säulenartigen Henkeln
Das Besondere der Form

Ihr Körper steigt aus einem schmalen Fuß auf und öffnet sich zu einer weiten Mündung mit breitem Rand. Im antiken Original stützen säulenartige Henkel diesen Rand, daher ihr zweiter Name: Säulenkrater. Die Silhouette ist kelchartig, aufragend und von stiller Noblesse.

Die XENIOS Kelebe

Für unsere Neuinterpretation haben wir die beiden Säulenhenkel bewusst weggelassen. So kommt die kelchartige Silhouette ganz zur Geltung. Ein neu gestalteter Henkel macht daraus einen Becher für jeden Tag: für Wein an der festlichen Tafel, für Wasser, Tee oder ein kühles Getränk. Für heiße und kalte Getränke geeignet und spülmaschinengeeignet. Handgefertigt in Deutschland aus hochwertigem Steinzeug.

Ein Blick zurück

Als Mischgefäß für Wein und Wasser stand die Kelebe im Mittelpunkt antiker Gastmähler. Eines der berühmtesten Exemplare, der korinthische Eurytios-Krater im Louvre, zeigt um 600 v. Chr. eine der frühesten bekannten Darstellungen eines griechischen Banketts. Attische Keleben gelangten über den Seehandel nach Etrurien und wurden dort in aristokratischen Gräbern gefunden. In Volterra entstanden schließlich eigene etruskische Keleben.

Gäste, Gastgeber, ein Gefäß in der Mitte: Die Kelebe erzählt von einer Gastfreundschaft, über die Zeus Xenios wachte, der Gott, der unserem Namen seinen Ursprung gab.

Zur XENIOS Kelebe →

Antike Antikes Griechenland Etrurien Etrusker Gastfreundschaft Gastlichkeit Griechenland Italien Keramik Symposion Tischkultur