Der Krateriskos — Herzstück antiker Festkultur

Der Krateriskos — Herzstück antiker Festkultur
Was uns am Krateriskos fasziniert

Uns begeistert die Idee hinter dieser Form. Der Krater war das große, repräsentative Gefäß im Zentrum jedes antiken Festes. Der Krateriskos nimmt diese Bedeutung auf und legt sie in die eigene Hand: eine große Geste im kleinen Format.

Bleistiftskizze eines antiken griechischen Kraters
Das Besondere der Form

Ein leicht bauchiger Körper, eine weit ausladende Mündung, ein Fuß, der das Gefäß sanft vom Tisch abhebt. Die Proportionen sind die des großen Kraters, nur verdichtet. So wirkt der Krateriskos zugleich festlich und handlich.

Der XENIOS Krateriskos

Unsere Neuinterpretation bewahrt die Silhouette und ergänzt sie um einen Henkel, der zeitgemäßen Komfort bietet. So wird aus dem antiken Vorbild ein edler Becher mit Fuß: für Wein an der festlichen Tafel, für Wasser, Tee oder ein erfrischendes Kaltgetränk und sogar für Desserts. Handgefertigt in Deutschland aus hochwertigem Steinzeug.

Ein Blick zurück

Der Name stammt vom griechischen kerannymi, mischen. Im Krater mischte man beim Symposion Wein mit Wasser, meist zwei bis drei Teile Wasser auf einen Teil Wein. Die Endung -iskos macht daraus den „kleinen Krater“. Solche Krateriskoi fanden sich unter anderem im Heiligtum der Artemis in Brauron bei Athen, wo sie als Weihegaben dienten.

Gefüllt, geteilt, gemeinsam genossen: Der Krater stand für eine Gastfreundschaft, über die Zeus Xenios wachte, der Gott, der unserem Namen seinen Ursprung gab.

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